Versandkostenfrei bei Erstbestellung: Free22

Was Weihrauch alles kann – Wiederentdeckung des Gottes-Duftes

Versand am April 29 2022

Weihrauch als Nahrungsergänzungsmittel

Der "Gottesduft", wie Weihrauch auch genannt wird, erlebt gerade sein grandioses Comeback. Man besinnt sich wieder auf die heilende Wirkung zurück, vor allem in der ayurvedischen Medizin.


Weihrauch – als Räuchermittel als Symbol der Reinigung und Gegenwart Gottes in der katholischen Kirche jahrhundertelang verwendet - fand lange Zeit kaum Beachtung in der (ayurvedischen) Medizin und Therapie. Erst in den letzten Jahren wurde man wieder auf das heilige Harz aufmerksam. Zu Recht.
Denn Weihrauch ist weit mehr als nur ein aromatisch duftender Rauch mit religiöser Symbolik. Weihrauch wurde bereits von den alten Ägyptern, Griechen und Römern zu Heilzwecken verwendet.


Wie und woraus wird eigentlich Weihrauch gewonnen?

Weihrauch entsteht aus dem Harz des Boswellia-Baumes, der dieses absondert. Weil es vor Jahrhunderten bereits so begehrt wie selten war, wurde es damals quasi in Gold aufgewogen und tausende Kilometer weit transportiert. Um an das wertvolle Harz zu gelangen, wird die Rinde des Baumes angeritzt, so dass das flüssige Harz austreten kann. Dieses trocknet dann beim Kontakt mit Sauerstoff und kann als festes Harz-Bröckchen abgeerntet werden.

Das Comeback des «Gottesdufts» als natürlicher Entzündungshemmer

Das Harz enthält die sogenannten Boswellia-Säuren, denen eine stark entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung nachgesagt wird. In Studien wurde vermutet, dass die ätherischen Boswelliasäuren ein Enzym blockieren oder gar «umprogrammieren» können, das für chronische Entzündungsprozesse verantwortlich ist. So kann dieses Enzym sogar entzündungshemmend wirken. Die Boswelliasäuren sollen antibakteriell, beruhigend und schmerzlindernd wirken.
Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff von Weihrauch ist Incensol und Incensolacetat, denen ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen wurde.
Insgesamt besteht Weihrauch aus ca 200 Inhaltsstoffen, die als Zusammenspiel das wertvolle Harz so heilsam wirken lässt.


Wie kann Weihrauch verwendet werden?

In der Aromatherapie wird Weihrauch als Harz-Kristall ganz klassisch verbrannt – ähnlich wie in der Kirche oder in Form von Räucherstäbchen. Hier wird aber nicht immer nur hochwertigster Weihrauch verwendet. Häufig werden die minderwertigeren braunen Kristalle verbrannt, die bei den ersten Ernten des Baumes gewonnen werden. Hochwertiger Weihrauch ist eher hell, klar, fast durchsichtig.

Um einen pharmakologischen Benefit zu erzielen, wird aus dem Weihrauchharz ein Extrakt gewonnen und in Tabletten verarbeitet. In Europa dürfen rezeptfreie Weihrauch-Arzneimittel aber nicht verkauft werden (Ausnahme Appenzell Ausserhoden).

Auch in der Kosmetik findet Weihrauch Verwendung: als Creme, in Zahnpasten oder als Lotion soll es Hautentzündungen oder Zahnfleischentzündungen entgegenwirken.

Während Arzneimittel mit Weihrauch nicht erhältlich sind, ist das bei Nahrungsergänzungsmitteln anders. Immer mehr Nahrungsergänzungsmittel nutzen Weihrauch-Extrakte.

Unser Körper ist nicht darauf vorbereitet, Weihrauch zu verdauen, sondern Weihrauch muss speziell aufbereitet sein, dass Boswelliasäuren etc., ihre positive Wirkung im Körper entfalten können.
Weihrauchextrakt allein weist eine geringe Bioverfügbarkeit auf. Das bedeutet, dass der Körper die Extrakte und damit die Boswelliasäure nicht gut aufnehmen kann.
Darum werden verschiedene Techniken zur Verbesserung von Löslichkeit und Durchlässigkeit verwendet, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.
Neu gibt es eine natürliche Cellution ® Technologie, ein zum Patent angemeldetes Schweizer Verfahren, das die lösungsvermittelnden Charakteristika eines rein pflanzlichen Emulgators nutzt, die keine chemischen Modifikationen bedingen. Die so verbesserten Produkte sind daher immer frei von chemischen Zusatzstoffen oder Lösungsmitteln, gewährleistet aber eine sehr gute Versorgung der Zellen mit den wertvollen Vitalstoffen des Weihrauchs.

Fazit

Weihrauch ist ein sehr spannender Stoff, dem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.
Richtig behandelt, können die Boswelliasäuren in Nahrungsergänzungsmitteln gut vom Körper aufgenommen werden. Man sollte aber darauf achten, aus welcher Weihrauch-Art das Extrakt gewonnen wurde und wieviel enthalten ist.
Natürlich ist es kein Wunderheilmittel, kann aber durchaus wohltuende Wirkung entfalten.